Cybersicherheit & Governance

Digitale Risiken gehören heute zu den größten Bedrohungen für die Betriebsfähigkeit von Unternehmen. Wer Cybersicherheit ausschließlich als IT-Thema betrachtet, unterschätzt ihre strategische Bedeutung.

Wie lassen sich digitale Risiken steuern, ohne die Handlungsfähigkeit des Unternehmens zu gefährden?

Cyberangriffe gehören heute zu den größten Geschäftsrisiken für Unternehmen. Sie gefährden nicht nur IT-Systeme, sondern können Produktionsausfälle, Betriebsunterbrechungen, Lieferprobleme, Reputationsschäden und erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen. Themen wie NIS-2, Informationssicherheit und Governance machen Cybersicherheit zunehmend zu einer Aufgabe der Unternehmensleitung. Digitale Risiken betreffen also längst nicht mehr nur die IT. Sie sind Teil moderner Unternehmenssteuerung.

Vernetzung schafft neue Risiken

Digitale Wertschöpfung macht Unternehmen leistungsfähiger und angreifbarer.

Produktionsanlagen, Lieferketten, Kommunikationswege und Geschäftsmodelle sind heute stärker vernetzt als je zuvor.

Dadurch entstehen neue Abhängigkeiten. Ein erfolgreicher Cyberangriff auf die eigene Unternehmensgruppe oder den beauftragten Cloud-Dienstleister können weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Geschäftsbetrieb haben.

Cyberrisiken entwickeln sich dabei häufig schneller als Organisationsstrukturen. Schwachstellen entstehen nicht allein durch fehlende Technik, sondern oft durch mangelnde Transparenz, isolierte Verantwortlichkeiten und fehlende Abstimmung zwischen IT, Management und operativen Bereichen.

Typische Herausforderungen für Unternehmen

Mit zunehmender Digitalisierung und steigenden regulatorischen Anforderungen entstehen neue Herausforderungen für Unternehmen:

  • Schutz geschäftskritischer Prozesse

  • Umgang mit Cyberangriffen und Betriebsunterbrechungen

  • Einhaltung regulatorischer Anforderungen

  • Absicherung digitaler Wertschöpfungsketten

  • Klare Verantwortlichkeiten und Entscheidungsstrukturen

  • Steuerung von Cyber- und Haftungsrisiken


Unternehmen, die Cyberrisiken systematisch bewerten und steuern, schaffen mehr als Sicherheit. Sie stärken ihre Resilienz, ihre Entscheidungsfähigkeit und ihre Zukunftsfähigkeit.

Wenn Richtlinien das Top-Management in Verantwortung ziehen

Das Im Zuge der Umsetzung der NIS-2- Richtlinie geänderte BSIG (Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) macht Cybersicherheit endgültig zur Verantwortung der Geschäftsführung.

Cybersicherheit wird zunehmend zu einer Frage der Governance und der organisatorischen Verantwortung. Geschäftsführung und Management müssen Risiken bewerten, Sicherheitsmaßnahmen nachvollziehbar steuern und regulatorische Anforderungen angemessen berücksichtigen. Die Geschäftsführung muss in Zusammenarbeit mit der IT die Risiken bewerten, Sicherheitsmaßnahmen nachvollziehbar steuern und regulatorische Anforderungen angemessen berücksichtigen.

Wie wir Unternehmen unterstützen

Je nach Ausgangssituation begleiten wir Unternehmen unter anderem bei

  • der strukturierten Einordnung cyberbezogener Unternehmensrisiken

  • der Bewertung möglicher Schadensszenarien und Betriebsunterbrechungen

  • der Einordnung regulatorische Anforderungen durch das aktualisierte BSIG

  • der Identifikation versicherungsrelevanter Präventionsanforderungen

  • der Ausgestaltung passgenauer Cyberversicherungslösungen

  • der Vermittlung spezialisierter Dienstleistungen aus unserem Partnernetzwerk

Gut zu wissen: Häufige Fragen & Antworten

Cyberrisiken betreffen längst nicht mehr nur die IT. Produktionsausfälle, Betriebsunterbrechungen, Reputationsschäden und regulatorische Konsequenzen wirken sich direkt auf Unternehmenssteuerung, Finanzierung und Geschäftsentscheidungen aus und können sogar die Existenz von Unternehmen gefährden.