Cyber & Digitale Risiken
Cyberrisiken betreffen heute die Unternehmensführung unmittelbar. Digitale Abhängigkeiten wachsen stetig und mit ihnen die potenziellen Auswirkungen von Angriffen, Systemausfällen und regulatorischen Verstößen. Unternehmen benötigen daher belastbare Konzepte für Prävention, Risikomanagement und Absicherung.
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Wie resilient ist Ihre digitale Infrastruktur gegenüber KI-bedingten Cyberrisiken und Systemstillständen?
Die Digitalisierung industrieller Wertschöpfung erhöht die Effizienz und zugleich die Anfälligkeit für Cyberangriffe und Systemausfälle.
Automatisierte Ransomware-Attacken und hochprofessionelle Cyberspionage bedrohen im Jahr 2026 jede vernetzte Produktionslinie. Ein einziger Klick auf eine Phishing-Mail kann eine Unternehmensgruppe weltweit tagelang lahmlegen. Hinzu kommt der wachsende regulatorische Druck: Das Im Zuge der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie geänderte BSIG (Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) nimmt Geschäftsleitungen bei Versäumnissen in der IT-Sicherheit persönlich in die Pflicht. Die entscheidenden Kontrollfragen lauten: Deckt Ihre aktuelle Versicherung im Angriffsfall das existenzielle Ertragsausfallrisiko nicht nur wegen eines Angriffs auf das eigene Unternehmen, sondern auch auf Ihren Cloud-Dienstleister ab? SÜDVERS sichert Ihre digitale Resilienz mit passgenauen Cyber-Versicherungslösungen.
Die Anatomie der Cyberschadenkosten
Ein Großteil der Schadensumme entsteht durch cyber-bedingte Betriebsunterbrechungen.
Laut aktuellen Studien entfallen bei erfolgreichen Ransomware-Angriffen in der Industrie im Schnitt nur etwa 15 bis 20 Prozent der Gesamtkosten auf die eigentliche Datenwiederherstellung. Der Großteil der Schadenssumme (60 Prozent) entsteht durch die anschließende Betriebsunterbrechung (Ertragsausfall), gefolgt von den Kosten für Forensik, Rechtsberatung und PR-Krisenmanagement (jeweils ca. 20 Prozent).
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Prävention, Notfallmanagement und Absicherung als wirksames Gesamtkonzept
IT-Sicherheit und Risikotransfer müssen als Einheit verstanden werden. Erst im Zusammenspiel entfalten technische Schutzmaßnahmen und Versicherungslösungen ihre volle Wirkung.
Der SÜDVERS-Ansatz für Mittelstand und Industrie verbindet präventives technisches Risk Engineering mit einer leistungsstarken, maßgeschneiderten Cyberversicherung. Wir verhandeln für Sie All-Risk-Konzepte am internationalen Versicherungsmarkt, die sowohl Eigenschäden (Betriebsunterbrechung, Datenwiederherstellung, Lösegelderpressung) als auch Drittschäden (Haftungsansprüche von Kunden nach Datenverlust) umfassend abdecken. Ein Kernbaustein unserer Verträge ist die garantierte Bereitstellung eines 24/7-Incident-Response-Teams. Über unser globales WBN-Netzwerk integrieren wir zudem internationale Standorte rechtssicher, sodass weltweite Compliance-Anforderungen erfüllt werden und so eine reibungslose und interessengerechte Regulierung erfolgt.
Wie wir Unternehmen unterstützen
Je nach Ausgangssituation begleiten wir Unternehmen unter anderem mit den folgenden Leistungen:
Nahezu jedes Unternehmen kann versicherbar gemacht werden
Bewertung des Reifegrades der IT-Security im Hinblick auf die Versicherbarkeit
Vermittlung von Möglichkeiten zur kurzfristen Steigerung der IT-Security
Schwachstellenscans zur Identifikation von möglichen Zugriffspunkten von Hackern
Laienverständliche Begleitung des Angebots- und Risikoerfassungsprozesses
: Eine ganzheitliche Cyberkonzeption, die Prävention, Risikomanagement und Versicherung vereint und durch ein Netzwerk spezialisierter Kooperationspartner ergänzt wird
Richtungsweisenden Soforthilfe in den ersten Stunden eines Schadenfalls
Tatkräftige Schadenbegleitung und Moderation der Kommunikation aller am Schadenfall beteiligten Parteien
Gut zu wissen: Häufige Fragen & Antworten
Der Cyberversicherungsmarkt ist extrem risikobewusst. Ohne grundlegende IT-Hygienemaßnahmen ist ein Unternehmen heute kaum noch versicherbar. Zu den verbindlichen Kernanforderungen gehören eine flächendeckende Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle Fernzugriffe und administrativen Konten, ein professionelles Endpoint Detection and Response (EDR) System, regelmäßige, offline gesicherte Backups (Immutable Backups) sowie dokumentierte Schulungen der Mitarbeitende (Cyber Awareness). SÜDVERS unterstützt Unternehmen im Vorfeld dabei, diese Kriterien auditsicher zu erfüllen.
Das durch die NIS-2-Richtlinie geänderte BSIG (Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) verschärft die persönliche Verantwortung von Vorständen und Geschäftsführern drastisch. Das Management ist gesetzlich verpflichtet, Cyber-Risikomanagement-Maßnahmen zu entwickeln und deren Umsetzung zu überwachen. Bei Pflichtverletzungen drohen erhebliche Bußgelder für das Unternehmen, und eine Entlastung der Geschäftsführung durch Verträge für den Fall der Nichtbeachtung ist weitgehend ausgeschlossen. Sollte dennoch ein Cyberangriff erfolgreich sein, fängt die Cyberversicherung die finanziellen Schäden des Unternehmens ab, während eine perfekt verzahnte D&O-Versicherung das persönliche Haftungsrisiko der Organe flankiert.
Industrieunternehmen sind massiv von externen Dienstleistern wie Cloud-Anbietern (AWS, Azure), Rechenzentren oder spezialisierten SaaS-Plattformen abhängig. Wird einer dieser Dienstleister Opfer einer Cyberattacke und steht dadurch die eigene Produktion still, spricht man von einer abhängigen Betriebsunterbrechung. Erstklassige Cyberpolicen für die Industrie beinhalten dieses Risiko explizit und ersetzen den Ertragsausfall, obwohl das eigenes Netzwerk gar nicht direkt gehackt wurde.
Bei einem Cyberangriff zählt jede Minute. Über unsere Notfall-Hotline wird sofort ein qualifiziertes Incident-Response-Team (IRT) aktiviert. Dieses gibt dringende Empfehlungen zu den im betroffenen Unternehmen erforderlichen Sofortmaßnahmen, koordiniert die benötigten Dienstleister einschließlich der ggf. benötigten IT-Rechtler, leitet die Forensik ein, um das Ausmaß der Datenverschlüsselung oder des Datenabflusses zu analysieren und möglichst kurzfristig den Zugriffspunkt der Angreifer zu finden. Gleichzeitig steuern spezialisierte IT-Rechtler die gesetzlich vorgeschriebenen Meldungen an die Datenschutzbehörden (DSGVO-72-Stunden-Frist), um horrende Bußgelder zu verhindern.